Michael Fielsch – Juni 2025
Beiblatt zur Bewerbung für den „Ulrike-Fritze-Lindenthal-Antistigma-Preis“
Weitere und weiterführende Informationen finden Sie auf den Therapie-Festival-Webseiten – über die Menüpunkte in der seitlichen Seitenleiste. (Auf mobilen Geräten sitzt diese meist ganz unten – dann ist sie die untere seitliche Seitenleiste.)
- Der Semmelweis-Reflex – ein unnatürlich natürlicher Abwehrreflex
- Das königliche Prinzip – ein Naturgesetz, das uns allen innewohnt
- Der imaginäre Freund – oder: Wie psychische Störungen auf gesellschaftlicher Ebene legitim werden
- Das Stockholm-Syndrom – die sanfte Umarmung des Systems
- Das Elon-Musk-Syndrom – auf Basis des mittelalterlichen Burgherrendenkens
- Das (total verrückte?) Staatswesen
- Bewusstmachung gegen Rechts
- Aufruf an Euch Kinder – Helft den Erwachsenen, ihre Welt ist nicht normal!
- Wir müssen reden!!! – gerichtet an die Weltgesundheitsorganisation (WHO)
- UNSER aller Grundrecht auf Existenz – ohne mit weitere Worte
- Bedingungslose Bewusstmachung: Grundeinkommen durch Therapie – Therapie durch Grundeinkommen
- Is mir egal – zum Suizid des Musikers Kazim Akboga und seinem gleichnamigen viralen Hit „Is mir egal“ – auch stellvertretend für die vielen völlig sinnlosen Suizidopfer
- Wut ist ein Geschenk – „Das Vermächtnis meines Großvaters“ von Arun Gandhi
Warum dieses Beiblatt?
In der DDR galt – ganz ernsthaft – gemäß Bauordnung, dass in Wohngebäuden ab mehr als fünf Vollgeschossen („sechs Stockwerke“) ein Aufzug eingebaut sein musste. Praktisch umging man diese Pflicht aber dadurch, dass man Häuser mit effektiv sechs Etagen als „5 + 1“ bezeichnete – also offiziell fünf Etagen plus ein „verstecktes“ Dachgeschoss oder als Staffelgeschoss, um rechtlich unter der Aufzugspflicht zu bleiben.
Diese Mogelei machte durchaus Sinn. Denn so konnte man die Häuser, obwohl sie sechs Stockwerke hatten, ohne Aufzug bauen und viel Geld, das sowieso nicht vorhanden war, einsparen – ein staatlich gewollter und somit staatlich legitimierter Betrugsumstand – auf Basis kollektiver Selbsttäuschung, deren psychologische Ursachen oft auch in den „negativen Aspekten der Gruppendynamik“ zu finden sind – der mich schon als junger Mensch innerlich kopfschüttelnd faszinierte (wobei ich heute sehr aufpassen muss, auch deswegen kein Schleudertrauma zu bekommen.* 😉
Quellen:
Deutsche Bauordnung 1958 – DDR – stadtgrenze.de
Fünf-plus-eins: DDR-Mogelei wird beseitigt – Berliner Zeitung
Durch das Einreichen meiner „sechsseitigen“ Bewerbung zzgl. dieses Beiblattes (also 6 + 1), entspreche ich formal Ihrer Bitte, dass Bewerbungsschreiben nicht über eine Länge von sechs Seiten hinausgehen sollen – und ich bewege mich dadurch noch dazu auf rechtlich gesichertem Terrain. Ganz ohne Mogelei. 😉
*) Jegliche Ähnlichkeiten mit heute gewollten staatlichen Betrügereien bzw. Mogeleien – wie z. B. die folgenden – sind natürlich rein zufällig:
- Befristete Verträge in Dauerketten: Statt unbefristet einzustellen, werden in Schulen, Unis, Pflegeeinrichtungen usw. Menschen auf X + 1 Jahre befristet, immer wieder verlängert – aber nie fest übernommen.
- Jobcenter-Maßnahmen statt echter Hilfe: Statt tatsächlicher Teilhabe gibt’s Maßnahme an Maßnahme – mit dem Schein von Beschäftigung. Formal alles korrekt, aber inhaltlich oft: Null Förderung, Null Zukunft.
- „Freiwillige“ Teilnahme an Zwangsmaßnahmen: Viele soziale Unterstützungsprogramme werden heute als „freiwillig“ gelabelt, sind aber faktisch mit Sanktionen verbunden.
- Transparenzportale mit Intransparenz: Behörden geben sich sehr modern – aber wichtige Infos liegen in schwer auffindbaren Unterordnern, in Formaten, die kein Mensch öffnet. Man gibt Auskunft – aber so, dass niemand etwas davon hat.
→ „Hier ist der Fahrstuhl. Funktioniert nur nicht.“ - Man ruft zur Inklusion auf – aber nur, wenn die Antragsteller:innen ein Projektleiter-Zeugnis, eine Körperschaftsform und 5 Jahre Erfahrung nachweisen.
→ Inklusion mit VIP-Schleuse.
Hier kann man den obigen Text gerne als PDF-Datei auf fein geriffeltem, virtuellem Papier runterladen...

Wer nicht tief beobachtet, bleibt ein Spielball seiner Projektionen.
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Alle Kommentare werden moderiert, damit unreflektierte Trolls direkt und zielsicher an den zuständigen psychologischen Fachbereich weitergeleitet werden können. 😉