Song-Container — Depressive Songs

Wenn das Innen lau­ter wird als alles Außen


Inmit­ten all der Lie­der, die Mut machen oder rebel­lie­ren, braucht es auch jenen Ort, der die Stil­le aus­hĂ€lt. Der Song-Container „Depres­si­ve Songs“ ist genau das: ein behut­sam kura­tier­ter Raum fĂŒr jene Lie­der, die nicht schrei­en – son­dern flĂŒs­tern, sto­cken, tau­meln.

Er ent­hĂ€lt StĂŒÂ­cke, die see­li­sche Schwe­re nicht ver­ste­cken, son­dern sicht­bar machen. Ohne Patho­lo­gi­sie­rung. Ohne Ver­ur­tei­lung. Als klang­ge­wor­de­ne Zeu­gen inne­rer Dun­kel­hei­ten – und zugleich als Ein­la­dung, nicht allein zu blei­ben. Jeder Song ist ein Spie­gel, eine BrĂŒÂ­cke, ein Echo aus jener Tie­fe, die Wor­te oft nicht errei­chen.

Trig­ger­war­nun­gen ste­hen hier nicht fĂŒr Zen­sur, son­dern fĂŒr Respekt. FĂŒr die WĂŒr­de der Zuhörer:innen – und als Akt der Selbst­er­mĂ€ch­ti­gung in einer oft ohn­mĂ€ch­tig machen­den Welt.

Beiblatt zur Bewerbung

Die­ses Bei­blatt ist kein Anhang – es ist eine Ein­la­dung.
Eine Ein­la­dung zum tie­fer Beob­ach­ten, zum Hin­ter­fra­gen schein­bar „nor­ma­ler“ ZustĂ€n­de – und zum Erken­nen der kol­lek­ti­ven Selbst­tĂ€u­schun­gen, die unse­re Gesell­schaft still­schwei­gend mit­trĂ€gt.
Ob Semmelweis-Reflex, Stockholm-Syndrom, staat­lich legi­ti­mier­te Moge­lei­en oder das Auge des Horus – wer hier liest, geht mit offe­nen Augen durch eine Welt, die drin­gend neue Per­spek­ti­ven braucht.
Denn: Wer nicht tief beob­ach­tet, bleibt ein Spiel­ball sei­ner Pro­jek­tio­nen.