Song-Container — Depressive Songs

Wenn das Innen lau­ter wird als alles Außen


Inmit­ten all der Lie­der, die Mut machen oder rebel­lie­ren, braucht es auch jenen Ort, der die Stil­le aus­hĂ€lt. Der Song-Container „Depres­si­ve Songs“ ist genau das: ein behut­sam kura­tier­ter Raum fĂŒr jene Lie­der, die nicht schrei­en – son­dern flĂŒs­tern, sto­cken, tau­meln.

Er ent­hĂ€lt StĂŒÂ­cke, die see­li­sche Schwe­re nicht ver­ste­cken, son­dern sicht­bar machen. Ohne Patho­lo­gi­sie­rung. Ohne Ver­ur­tei­lung. Als klang­ge­wor­de­ne Zeu­gen inne­rer Dun­kel­hei­ten – und zugleich als Ein­la­dung, nicht allein zu blei­ben. Jeder Song ist ein Spie­gel, eine BrĂŒÂ­cke, ein Echo aus jener Tie­fe, die Wor­te oft nicht errei­chen.

Trig­ger­war­nun­gen ste­hen hier nicht fĂŒr Zen­sur, son­dern fĂŒr Respekt. FĂŒr die WĂŒr­de der Zuhörer:innen – und als Akt der Selbst­er­mĂ€ch­ti­gung in einer oft ohn­mĂ€ch­tig machen­den Welt.

Song-Container – Böser Stream

Im „Bösen Stream“ wird all das hör­bar gemacht, was sonst lie­ber ver­drĂ€ngt wird.
Hier lau­fen kei­ne weich­ge­spĂŒl­ten Har­mo­nien fĂŒr die Mas­se, son­dern Klang­the­ra­pien mit Wucht –
gegen das Weg­schau­en, gegen das Schön­re­den, gegen das Ver­ges­sen.
Jeder Song ein Weck­ruf. Jede Zei­le ein See­len­boh­rer.
Und zwi­schen den Tak­ten? Die lei­se Hoff­nung, dass aus Schmerz Erkennt­nis wĂ€chst –
und aus Erkennt­nis viel­leicht irgend­wann ein ande­rer Umgang mit unse­rer gemein­sa­men Rea­li­tÀt.