Aufruf zum Seelensubotnik — Seite 2

Was frĂŒÂ­her der Subot­nik mit Besen und Schip­pe war, wird heu­te zum hei­li­gen Putz­dienst an der eige­nen Psy­che: Statt Beton­plat­ten zu keh­ren, rĂ€u­men wir inne­re TrĂŒm­mer weg – frei­wil­lig, erkennt­nis­durs­tig und mit einem feuch­ten Lap­pen vol­ler Sehn­sucht nach ech­ter Ver­Àn­de­rung.

Beiblatt zur Bewerbung

Die­ses Bei­blatt ist kein Anhang – es ist eine Ein­la­dung.
Eine Ein­la­dung zum tie­fer Beob­ach­ten, zum Hin­ter­fra­gen schein­bar „nor­ma­ler“ ZustĂ€n­de – und zum Erken­nen der kol­lek­ti­ven Selbst­tĂ€u­schun­gen, die unse­re Gesell­schaft still­schwei­gend mit­trĂ€gt.
Ob Semmelweis-Reflex, Stockholm-Syndrom, staat­lich legi­ti­mier­te Moge­lei­en oder das Auge des Horus – wer hier liest, geht mit offe­nen Augen durch eine Welt, die drin­gend neue Per­spek­ti­ven braucht.
Denn: Wer nicht tief beob­ach­tet, bleibt ein Spiel­ball sei­ner Pro­jek­tio­nen.