Was frĂŒÂher der SubotÂnik mit Besen und SchipÂpe war, wird heuÂte zum heiÂliÂgen PutzÂdienst an der eigeÂnen PsyÂche: Statt BetonÂplatÂten zu kehÂren, rĂ€uÂmen wir inneÂre TrĂŒmÂmer weg â freiÂwilÂlig, erkenntÂnisÂdursÂtig und mit einem feuchÂten LapÂpen volÂler SehnÂsucht nach echÂter VerÂĂ€nÂdeÂrung.
Beiblatt zur Bewerbung
DieÂses BeiÂblatt ist kein Anhang â es ist eine EinÂlaÂdung.
Eine EinÂlaÂdung zum tieÂfer BeobÂachÂten, zum HinÂterÂfraÂgen scheinÂbar ânorÂmaÂlerâ ZustĂ€nÂde â und zum ErkenÂnen der kolÂlekÂtiÂven SelbstÂtĂ€uÂschunÂgen, die unseÂre GesellÂschaft stillÂschweiÂgend mitÂtrĂ€gt.
Ob Semmelweis-Reflex, Stockholm-Syndrom, staatÂlich legiÂtiÂmierÂte MogeÂleiÂen oder das Auge des Horus â wer hier liest, geht mit offeÂnen Augen durch eine Welt, die drinÂgend neue PerÂspekÂtiÂven braucht.
Denn: Wer nicht tief beobÂachÂtet, bleibt ein SpielÂball seiÂner ProÂjekÂtioÂnen.